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BOAT THEATRE / BOOTSTHEATER 

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Ein Raunen wird laut. Dann ein Wispern, ein tiefes Seufzen, ein unerwartetes Lachen, manchmal auch ein Zittern, Sich-Ängstigen bis Vor-den-Kopf-gestoßen fühlen.

Über uns nur der Himmel, die Wolken ziehen, nehmen die Gedanken mit auf eine Reise ins Bekannte oder Unbekannte.

Du bist mittendrin, Besucher*in einer Theatervorstellung eines Bootstheaters. Vor dir liegt ein Schiff, auf dem Darsteller*innen das am Ufer sitzende Publikum mitnehmen. 

Wo eigentlich Schiffe passieren, Leute flanieren, Geschäfte getätigt werden, halten auf einmal alle inne, wachsen zusammen und teilen diesen Moment...

RÜCKBLICK: BOOTSTHEATER DER 'ESPERANTOS'

Mit dem Kollektiv Cabinet des Curiosités  werden in Marseille 2011/2012 erste theatrale Attentate als künstlerische Form im öffentlichen Raum angewandt. 

2010 ist der Anfang  der Idee Musiktheater ohne Grenzen mittels einem Boot als Bühne auf Europas Wasserstraßen touren zu lassen. 

Parallel dazu wächst das gemeinschaftsbildende Bootsprojekt von Ingenieur Carsten Riechelmann: 3 Jahre, mehr als 40 Helfer*innen aus 20 Ländern bis schließlich der Katamaran 'Esperantos' 2014 zu Wasser gelassen wird.

Im Herbst 2014 ist es soweit: in einer 8h Proben-Überfahrt wird die erste Piraten-Oper-Performance "DivaEvita vs. ShantyPunkRock" in einer Hauruck-Aktion auf dem Katamaran 'Esperantos' erprobt und auf dem Mittellandkanal zur Aufführung gebracht. 

Resultat: die Esperantos ist bühnentauglich, jetzt wird geplant.

2015 spielt das Ensemble der Esperantos, bestehend aus Schauspieler, Musiker*innen und Puppenspieler*in, "Esperantos - der Klangs des Meeres" an 10 Tagen in 8 Häfen der Ostsee von Stralsund bis Ueckermünde.  Es geht auf: mehr als 1000 Zuschauer besuchen die 10 Vorstellungen und dank der Spenden können alle Unkosten gedeckt werden.

2016 + 2017: findet sich eine noch größere Crew zusammen, die die Vision von einem freien, friedlichen und toleranten Europa hat und die an die gesellschaftsstiftende Kraft von Theater und Musik glaubt. 

2018: Es entsteht "Transitopia", ein Stück über das Fremdsein, das Nicht-Ankommen-Können und den Transitzustand, das in Häfen von Berlin bis nach Budapest gespielt wird. (www.esperantos.eu)

Es gilt das Prinzip Musiktheater-ohne-Grenzen: gespielt wird ohne Eintritt und an frei zugänglichen Orten für alle!

Inzwischen wirken ausschließlich professionelle Darsteller*innen mit und erste Förderungen helfen den Finanzrahmen zu tragen. 

 

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Unser Bootstheater basiert auf der Idee von Theater ohne Grenzen. Es ist nicht an einzelne Menschen oder ein bestimmtes Boot gebunden. Es lebt von der Idee des freien Zugangs zu Musik und Theater und der dazugehörigen Vielfalt! Bootstheater ist der Versuch einer gelebten Gemeinschaft, zu der jeder gehören kann.

Bootstheater kann jederzeit, auf jedem Gewässer, auf jedem Boot stattfinden.

 

Einzige Prämisse: Eintritt frei & jeder willkommen!